Kinderentziehung durch willkürlich gefälschten Haftbefehl

Veröffentlicht auf von gegen-jugendamt-und-behoerdenwillkuer

 

     

Frühmorgen am 30. April 2009 , als mein Kind noch im Bett lag, hatte Polizei Wetzlar mit einem Schlüsseldienst in meine Wohnung eingedrungen und mich (Kindesmutter) durch einen verfälschten Haftbefehl festgenommen.

 

Dieser Haftbefehl ist gefälscht und rechtswidrig, stellte sich später heraus:

 

1. Das auf Haftbefehl angegebene Aktenzeichen existiert nicht.

Dafür gab es vorher weder Schriftverkehr noch Prozessführung, geschweige ein Urteil. Es ist rein erfunden worden. Die angegebene Begründung ist noch lächerlicher, ich hätte meinem Exmann eine Riesensumme Geld geschuldet.

 

2. Auf dem Haftbefehl fehlt die Unterschrift des zuständigen Richters.

 

3. Der Dienststempel erstellt und beglaubigt von…” wurde manuell durch schwarzen Textmarker unlesbar durchgeschmiert.

 

4. Ich bin niemals in einem Strafrechtlichen Prozess eingewickelt, geschweige "Gefahr im Verzug". Es bestand auch keinerlei „akute Gefahr“ für mein Kind. Der Haftbefehl kam wie aus heiterem Himmel.

 

5. Einen bei der Festnahme anwesend „Polizisten“ habe ich später als Wächter des Amtgerichts Wetzlar wieder erkannt.

 

Ich durfte nicht einmal den Schulbox für mein Kind fertig vorbereiten, durfte mich nicht richtig anziehen, wurde einfach barfüßig in Pantoffel u. mit offenem Haar in Polizeiwagen eingedrückt.

 

Was danach und anschließend im Amtsgericht Wetzlar passierte, sind erschüttend, hat Nichts, aber gar Nichts mit „einem Rechtsstaat“ und „Menschenrechten“ , gemeinsam.

 

Mein Recht und Wunsch, mit einem Anwalten und zuständigen Botschafter zu kontaktieren, um alles aufzuklären, wurden die ganze Zeit sowohl von Polizei als auch vom Gericht absichtlich verweigert und einfach ignoriert. Als ich dagegen laut protestierte, sind die Bemerkungen einer vom Gericht beauftragten Gutachterin G. zu hören: „Sie sind viel zu misstrauisch, paranoid, erziehungsunfähig, handlungsunfähig…“ Wie kann eine Gutachterin, die ich vor diesem Tag nie gesehen und besprochen habe, in Sekunden solche „Gutachten“ verfassen?


In Abwesenheit einer Anwaltsvertretung entzog die Richterin auf der Stelle mein Sorgerecht, obwohl gesetzmäßig ein Anwaltszwang besteht. Die Richterin R. erzwang

mir durch Androhungen mit weiterer Verhaftung ins Frauengefängnis und Psychiatrie auf blanko Gerichtsdokumente zu unterschreiben, wo lediglich mein Name stand. Die anwesende Mitarbeiterin Fr. G. des Jugendamts LDK und Elisabeth Vereins Marburg/Pflegeträger jubelten und klatschten richtig, holten mein Kind Jan direkt von der Grundschule ab.

 

Als es nicht schrecklich genug, als eine Unschuldige so einen Alptraum erleben zu müssen, kam am nächsten Tage noch schlimmerer: Nachdem ich endlich unschuldig nach Hause kam, verweigern das Jugendamt und die Pflegefamilie mein Kind zurückzugeben, bis heute. Angeblicher Grund: möglicher Gefängnishaft der Kindesmutter und der ungerechte Sorgerechtentzug. Das ganze Terrortheater war von Anfang an auf die Kinderentziehung gezielt.

 

Jede lächerliche Mutmaßung, schwachsinnige Aussagen ohne jegliche Grundlage vom Jugendamt und Gutachter wurden einfach akzeptiert:

 

1. Mein Kind mag 007 Film.

Die Gutachterin behauptete: Das Kind mag Gewalt, sprach vom Abhörgerät, ist misstrauisch.

 

 

2. Mein Kind besuchte bis zum Zeitpunkt des schrecklichen Geschehens jeden Samstag die Sprachschule, um die zweite Herkunftssprache zu lernen, was bei Bi-kulturellen Familien üblich ist.

Jugendämter schrieben im Arbeitsbericht: Die Mutter ist beabsichtigt und bereitet bereits vor, heimlich mit dem Kind nach Ausland/Heimat zu gehen, wo das Kind ohne Schwierigkeiten leben wird.

 

 

3. Mein Kind äußerte offen seinen Wunsch, seine durchschnittlichen Note (1-2) weiter zu verbessern.

Der Aussage der Schulleiterin und Gutachterin zufolge sei mein Kind ein unzufriedenes Kind,

Man sollte auch mal zufrieden sein, was man hat…“

  

 

 “Um das Kind nicht noch mehr zu belasten”  schlug das Gericht vor, mein Kind soll nicht vor dem Gericht auszusagen.

 

In Wirklichkeit rief mein Kind rief weinend nach Mutter und wollte nach Hause. Aus Sehnsucht nach Mutter wollte er sogar ein Stück Kleidung von mir haben, um Mama einfach zu riechen, zu spüren. Als Mutter kenne ich mein Kind gut genug. Ohne Nachtlicht, ohne seinen Lieblingskissen, ohne Mutter kann er einfach nicht einschlafen, ich wollte deshalb nach tagelang erfolgloser Suche nach meinem Kind zumindest ein paar seine persönlichen Sachen abgeben. Nachdem ich Frau G des Jugendamts all das erklärt hatte, antwortete sie lieblos und kaltblutig am Telefon:

Wie Ihr Kind die erste Nacht überlebt hat, wird er in der Zukunft weiter überleben.

 

Später erfuhr ich, wie mein Kind die ganze Nacht ohne Schlafanzug, allein in Dunkelheit weinend, voller Ängste nach Mama rufend verbracht, ohne dabei eine Sekunde die Augen zuschließen konnte, ganz weit weg vom bekannten Wohnort in einer völlig fremden Pflegefamilie (in einem anderen Bundesland). Niemand interessiert sich, wie schlecht ein 9-jähriger Junge ging, außer seiner leiblichen Mutter.

 

Was für ein TRAUMA, Was für ein Qual! Solche Szene bricht jeder Mutter das Herz, nur NICHT des Jugendamts. Wie kann solch herzloser, liebloser, teilweise selbst kinderloser Mensch unsere Kinder betreuen?

 

Selbst Telefongespräche mit meinem Kind wurden nach Anweisung des Jugendamts strengsten kontrolliert und mitgehört.  Ich durfte mein Kind nicht anrufen,  um das Familienleben der Pflegefamilie nicht zu stören, so das Jugendamt. Uns wurde versprochen, dass mich zumindest mein Kind jeder Zeit anrufen kann, wenn er seine Mutter braucht. In der Wirklichkeit wurden den Kindern in der Pflegefamilie verboten, ans Telefon zu gehen, erfuhr ich später durch Zufall.

 

Aufgrund der schmerzhaften Trennung und Belastung konnte mein Kind weder schlafen noch essen, nahm schnell ab, seine Schulleistung wurde schlechter. Sein Besuch der Sprachschule u. Musikstunde mussten durch die Inobhutnahme zwangsweise verzichtet werden. In einer Pflegefamilie mit 5 Kindern war niemand bereit, mein Kind in die Spracheschule zu fahren, geschweige beim Lernen zu helfen, zu kontrollieren.

 

Das Jugendamt schrieb im Arbeitsbericht: es geht dem Kind gut, er will seine Mutter nicht sehen. er habe in der neuen Schule wieder neue Freunde gefunden…“ ALLES LUGE!!!

 

Jede solch schwachsinnige Lüge, jede fälschliche Mutmaßung wider Tatsachen seitens Jugendamts, des St. Elisabeth Vereins (Pflegeträger) und Pflegeelter wurden vom Gericht ohne rechtliche Überprüfung gegen mich verwandt.

 

Mein Kind ist generell ruhig und diszipliniert. Einer böseartigen Denunziation einer Vermieterin zufolge hätte laute Gespräche zwischen dem Kind und Mutter gegeben. Keiner hat sich interesiert und gefragt, ob die Vermieterin zur Verwandtschaft des Kindesvaters gehört und hier sich um ein Intrigenspiel handelt.

 

Die einzige Bezugsperson und Berechtigte seit der Geburt des Kindes wurde durch Gericht per

erziehungsunfähig, paranoid zum Schweigen gebracht, wo die Jugendämter, Gutachter, Psychologen, Kindessanwältin, frei und willkürlich schreiben dürfen, ohne Verantwortung, ohne Beweisbarkeit, ohne Aufsicht.

 

 

 

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